September 17

Paragliding und vierzehn Postkarten

image

image

image

 

 

Heute ist für uns ein freier Tag in der Kajak Schule. Die Jungs wollten wandere, Marlit und ich waren beim Paragliding. Das war eine ganz schnelle und spontane Entscheidung. Ich lag noch in meinem Schlafsack und war halb müde, halb wach und entschloss mich zu der Aktion.

 

Und zwei Stunden später ging es auch schon los. Zuerst waren sich die Guides nicht ganz sicher, ob sie es mit uns wagen wollen oder nicht, weil das Wetter nicht gut war. Es gibt einige Kriterien, die zum Paragliden erfüllt sein müssen. Aber unser Gewicht stimme schonmal und unsere super Motivation. Wir mussten noch eine Stunde warten und die Guides gaben ihr okay. Wir fuhren eine Dreiviertelstunde durch einige kleine Dörfer rauf auf einen Berg wieder mit einem klapperigen Auto. Marlit und ich konnten es kaum erwarten. Die. Landschaft war schon wunderschön.

 

Oben auf dem Berg angekommen bekamen wir eine Ausrüstung und ich durfte als erstes mit meinem Guide fliegen. Mein Guide hat nicht viel gesprochen aber wenn er was gesagt hat, war es lustig. Man rennt zuerst einen Berg runter und wartet einige Sekunden, bis sich der Fallschirm aufgespannt hat und dann hebt man ab. Fantastisches Gefühl. Ich saß einfach in meinem Rucksack-Sitz und war total entspannt und hätte einschlafen können. Es war richtig ruhig in der Luft und man konnte sich gut unterhalten.

 

Das ganze Spektakel ging eine halbe Stunde und meine Landung war nicht sehr souverän. Außerdem waren unsere drei Guides den ganzen Vormittag beschäftigt, den perfekten Berg für uns zu finden. Kompliment. Die haben alles geprüft und alles durchgedacht, um für unsere Sicherheit zu sorgen.

 

Marlit und ich brauchten danach erstmal einen Kaffee in der Stadt, weil wir beide sehr blass waren. Zurück im Camp legten wir uns in die Sonne und tranken wieder Kaffee mit Blick auf den eiskalten Türkisen Fluss. Später schrieben wir jeder sechs Postkarten und somit habe ich insgesamt vierzehn Postkarten an all meine Lieben geschrieben. Ich hoffe, dass die alle ankommen, denn Marlits kommen nie an. Ich habe es trotzdem gewagt, meine in den Postkasten mit ihren zu werfen, in der Hoffnung, dass sie irgendwie ankommen.

 

Jetzt kamen unsere Boys vom Wandern wieder und haben uns das beste Slovenische Bier mitgebracht und jetzt sitzen wir zusammen und erzählen uns vom Tag. Unsere Truppe ist wirklich cool. Gestern Abend waren wir zusammen in unserer Stammkneipe abzappeln. Der Rückweg dauerte doppelt so lange. Wir hielten über vier mal an, weil irgendwer irgendwo was im Wald gesehen hat. Entweder musste ein Baum betrachtet werden oder jemand ist über einen Stein gestolpert und brauchte Hilfe. Dennis und ich verglichen unseren unseren Gang im Schatten von Markus Stirnlampe, wir kamen aber zu keinem Ergebnis. Ist wohl genetisch bedingt.

 

Ich habe Hunger und uns ist immer noch schummrig vom fliegen.

image

 

 

 

 



Copyright © 2014. All rights reserved.

Posted 17. September 2014 by Frau Krearah in category Allgemein

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>