August 14

Ich hör ein Echo, Echo, ein Echo

Mit Reggae Musik bin ich in meinem Hochbett erwacht. Es war so angenehm und in dem Track hörte ich glaube ich den Text „I’m a traveller“ heraus, was ich glücklich auf mich bezog. Zum Morgen gab es zunächst einen Chai-Tea, den ich mit Angelina, der anderen Cuchsurfing-kumpanin von Rico, getrunken habe. Mein Frühstück aß ich auf dem Balkon und machte ein Update-Videotagebuch. Danach ging ich los in die Stadt und besuchte Joan im Hostel. Er war gerade beschäftigt, neue Deutschkenntnisse zu bekommen. Er lernte mit Deutschbuch und Hörbuch.

Später traf ich mich mit Manu, Nici und Henning am Albertplatz zum Mittagessen. Da gabs jetzt gar nicht so viel spannendes zu erzählen, nur, dass Nici im Alaunpark später ein vier-blättriges-Kleeblatt beim telefonieren gefunden hat. Wie urig-cool.

Vorher bin ich an der Kneipe vorbeigelaufen, wo es den Tiefengrund zu trinken gab und habe die Boys mit den zwei verschiedenen Socken besucht. Manu und Co. waren schon total verwundert, dass ich mir in Dresden ein totales Menschennetzwerk aufgebaut habe und schon viele Leute kennengelernt habe, als würde ich hier wohnen.

Zum Abend hin haben wir uns am Assi-Eck getroffen, an der Görlitzerstraße. Da traf ich Matze wieder und Manu und Nici haben ihn diesmal verarscht, dass ich einen Stab im Brustkorb hätte. Mein Gewissen ist so geplatzt und ich habe fast geweint, weil ich es mir nicht mit ansehen konnte, wie er es immer stärker und stärker geglaubt hat. Ich hätte ein Video davon machen sollen, aber er war soo fasziniert und glaubhaft an der Sache dran, dass er mir den größen Respekt ausgerufen hat, dass ich einen Stab im Köper trage. Als ich fast zu weinen anfing, umarmte ich ihn und ging ein paar Schritte beiseite. Manu sah es und klärte Matze auf. Dieser musste herzhaft lachen und nahm es mit Humor. Ich wollte für alle ein Bier holen, jedoch darf man freitags und samstags nicht mehr auf Dresdens Straßen Alkohol trinken. Somit ging ich in einen Spätshop und trank dort mein Wickühler, während dort im Hintergrund ein YouTube-Video lief: Die 100 dümmsten Anmachsprüche. Somit war es doch nicht so langweilig dort und die Menschen waren lustig drauf.

Unser Abend endete im Neustädter Bahnhof. Matze sagte: „Wollt ihr heute Abend noch was erleben? Dann gehen wir in den Neustädter-Bahnhof!“ Wir stellten uns im Bahnhof in die Mitte, schauten nach oben und sagten einfach was. Es kam sofort als Echo zurück. Und ich fing etwas zu weinen an, weil es ein soooo uuuuunglaublich krasses unheimliches Gefühl war. Sooooo krass. Das Wort kam direkt in mein Ohr zurück. Das ist nicht mit einem Tunnel oder so zu vergleichen, was man früher als Kind gemacht hat oder so. Aber das !!! war viiiiel krasser. Ich bedankte mich so doll bei Matze, dass er mir das gezeigt hat. Es war so unheimlich gut.



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Posted 14. August 2014 by Frau Krearah in category Allgemein

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